
Grundsätzlich züchte ich erst mit 24 Monaten, weil ich meine, dass die Hündinnen mit 15 Monaten, sowohl physisch als auch mental, noch nicht voll ausgereift sind.
Meine Welpen wachsen in den ersten 4 – 5 Wochen im Haus auf. So habe ich stets die Hündin und ihren Wurf unter Beobachtung und kann sofort handeln, falls etwas sein sollte. Durch meine langjährige Tätigkeit in verschiedenen großen Tierkliniken und meine Ausbildung zur diplomierten Tierheilpraktikerin, ist das Rudel immer bestens versorgt!
Circa mit der 4. Woche beginne ich mit der Zufütterung der Welpen. In der Moulinette zerkleinertes Welpenfertigfutter vermische ich mit Welpenmilch zu einem Brei und vergrößere den Anteil kontinuierlich. So fressen die Kleinen etwa mit der 6. Woche bereits ausschließlich Welpenfutter.
Nach der 5. Woche ziehen die Welpen tagsüber in ihren Auslauf, mit Hundehaus auf dem Waldgrundstück. Auf 3500 qm können sie viele Umweltreize wahrnehmen. Kiefern, Fichten, Tannen, Rhododendren, dichte Büsche, Röhren bieten jede Menge Eindrücke. Über Nacht sind sie dann wieder im Haus. Regelmäßig spielen Nachbarskinder mit den Welpen.
Durch den angrenzenden Düngel bin ich sofort im Forst und zeige der Meute alles was man für das weitere Leben braucht! Wasser, Autofahren, Transportboxen sind für die Junghunde Routine. Die Welpen sollen den Wechsel der Tageszeiten erleben und sich damit vertraut machen. Sie sollen Sonne, Wind, Regen und gegebenfalls auch Schnee erleben und diese für die natürlichste Sache der Welt halten. Das Erleben eines Gewitters ist für die Welpen etwas ganz normales!
Ab der 2. Lebenswoche werden meine Welpen alle 14 Tage regelmäßig bis zum Absetzen entwurmt und in der 8. Lebenswoche gechippt, gegen Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Parainfluenza und Leptospirose geimpft, von einem qualifizierten DTK-Zuchtwart abgenommen, bekommen DTK-Ahnentafeln und den blauen EU-Heimtierausweis.
ich gebe die Welpen in der 9. Lebenswoche an ihre neuen Besitzer ab.


