Rezensionen meiner Käufer

Lars mit „Grande Ella vom Lehnstedter Kiefernhain“/ G-Wurf/ Schwester zu unserem Deckrüden G.I. Joe vom Lehnstedter Kiefernhain schreibt im Juli 2020:

„Nur Hundebesitzer können es nachvollziehen, wie schlimm der Tag ist, an dem sich Hund und Herr trennen müssen. Und, dass dieser Tag kommt ist so sicher, wie das berühmte Amen in der Kirche.

Mir erging es nicht anders. Nach knapp 13 wundervollen Jahren mit meiner ersten RT-Hündin, trennte uns letztlich ihr Nierenversagen. Ich werde diesen Tag, einen Samstag, niemals vergessen. Als ich die Leine holte, um zum Tierarzt zu fahren, freute sich Mona wie immer, wenn die Leine einen Ausgang versprach. Wie grausam: Der Hund freut sich auf einen schönen Ausgang und in Wahrheit war es ihr letzter Gang.

Ein standesgemäßes Begräbnis folgte, wobei ich ihr mit „Jagd vorbei“ und „Halali“ aus meinem Jagdhorn die letzte, ihr wahrlich gebührende Ehre erwies. Schließlich haben wir jahrelang zusammen phantastische Jagdabenteuer erlebt. „Jagd ohne Hund ist eben doch Schund“.

Für mich war der Gedanke an einen Welpen der beste Trost. Hier muss jeder selbst entscheiden, wie lange er bis zum nachfolgenden Hund warten möchte. Bereits am nächsten Tag ging der Blick ins Internet.

Nach nur kurzer Suche traf ich auf dieses Foto. Auf das Foto von ihr, wobei nicht dabei stand, ob Rüde oder Hündin abgebildet war. Jedenfalls konnte doch so etwas Schönes kaum noch zu haben sein. Ein Griff zum Telefonhörer brachte Klarheit. Am anderen Ende der Leitung meldete sich Silke. Es war also eine Hündin und sie war noch zu haben. Kurzerhand wurde für den kommenden Samstag ein Termin zur Besichtigung verabredet. Die Woche verging irgendwie nicht und doch kam der Tag an dem unsere vierköpfige Familie im Auto auf dem Weg nach Lehnstedt saß. Eine knappe Stunde vorher avisierte ich unsere Ankunft. Unser erster positiver Eindruck von Silke bestätigte sie selbst mit der Frage, ob wir Kaffee oder Tee zum Frühstück lieber hätten. Wir waren schier begeistert von so viel Gastfreundschaft, schliesslich kamen wir an dem Tag als Fremde. Heute kommen wir übrigens als Freunde.

Als wir am Ziel ankamen trauten wir kaum unseren Augen, welch phantastische Zwingeranlage und was für liebe Menschen wir dort vorfanden. Die Hunde leben dort auf mehreren Tausend Quadratmetern in einfach paradiesischen Verhältnissen, und das mitten im Wald. Wir haben schon viele Züchter besucht und dabei eine Menge Zwinger besichtigt, aber das war die Krönung. Eigentlich war es viel zu schade, dort einen Hund zu „entführen“.

Bereits in den ersten Gespächen mit Silke wurde klar, dass die Chemie zwischen uns stimmte. Und das ist bis heute so geblieben. Und der Kaffee war auch sehr gut.

Spätestens, als wir dann unseren Welpen das erste Mal in Natura sahen, brachen alle Dämme. Die und keine Andere sollte es sein. Es war tatsächlich die viel beschriebene „Liebe auf den ersten Blick“.

Um so schwerer fiel allen die Trennung. Allerdings ist ja Vorfreude fast die schönste Freude. Und so vergingen die Wochen bis zur Abholung einigermassen schnell.

Inzwischen ist unsere Ella vom Lehnstedter Kiefernhain etwas über vier Jahre alt. Sie hat die Gebrauchsprüfung NRW ebenso bestanden, wir die Schweissprüfung. Sie arbeitet jede Wundfährte sehr gut, sehr zügig und mit nicht nachlassender Zielstrebigkeit. Ihre Arbeitsfreude ist nicht zu bremsen. Wir jagen regelmässig zusammen im In- und Ausland. Dabei ist das Schwarzwild unsere größte, gemeinsame Leidenschaft.

Als Familienhund hat sie sich von der ersten Sekunde bewährt. Sie lebt im Haus und passt darauf gut auf. Eine Zwingerhaltung lehne ich eh ab. Ihr Wesen ist perfekt, sie ist wachsam, anhänglich und wunderbar freundlich zu allen Gästen und Kindern.

Unser Lob und Dank gehen an Silke, die mit einer liebevollen Zucht dafür gesorgt hat und immer noch dafür sorgt, dass solch phantastische Teckel das jagdliche und familiäre Licht der Welt erblicken. Dabei steht die Leidenschaft für die Rauhaarteckel und die eigene jagdliche Passion im Vordergrund. Nicht jedoch der Kommerz, mit dem der eine oder der andere Züchter immer noch versucht, seinen Geldbeutel aufzubessern. Beispiele gibts hier genug, mir selbst sind solche namentlich bekannt. Die Zucht mit Augenmaß derer von Lehnstedt unterstreicht hier, worauf es ankommt.

Ich wünsche dir, liebe Silke, für deine weitere Zucht alles Gute, dir und deinen Hunden eine robuste Gesundheit, euch allen Weidmannsheil und Suchen Heil auf allen euren Fährten.

Mit Ho Rüd Ho aus NRW,
Dein LARS“

 

Natascha mit „I’m Frieda’s Son vom Lehnstedter Kiefernhain“ (Ingo)/ I-Wurf und „Lüttje Lutz vom Lehnstedter Kiefernhain“/ L-Wurf schreibt im Juli 2020:

Durch Empfehlung bin ich auf den Zwinger „Lehnstedter Kiefernhain“ aufmerksam geworden. Silke Hauft hat mir dann einen lang ersehnten Wunsch aus Kindertagen erfüllt, als sie mir vor rund zwei Jahren Rauhaardackel „Ingo“ (I’m Frieda`s Son) als Junghund mit neun Monaten verkaufte. Nach intensiven Beratungsgesprächen waren wir im Vorfeld überein gekommen, dass ein Welpe für mich als Ersthundebesitzerin und Anfängerin ungeeignet sei, zumal es sich bei Teckeln in der Regel um temperamentvolle Jagdhunde handelt, die eine konsequente Erziehung benötigen. „Ingo“ brachte als Junghund schließlich schon viel „Erfahrung“ mit. Durch Silkes Ratschläge und Betreuung, mit Hilfe der Hundeschule „Team Dog Lingen“ und der DTK Gruppe Emsland e.V. wurde ich nun zur Dackelmutter erzogen und im September 2019 legten wir die BHP 1 ab; weitere Prüfungen (Führersuche und Wasserfreude) sind gerade in Planung.

Sturkopf „Ingo“ hat, trotz seines ausgeprägten Jagdinstinktes, indes als verschmuster, kinderlieber Familienhund und treuer Joggingpartner unsere Herzen mit seinem ausgeglichenen, stabilen Wesen im Sturm erobert. Ob Badeurlaub an der See oder Wandern im Gebirge Südtirols – bei zahlreichen Aktivitäten ist er immer ausdauernd vorne mit dabei. Aufgrund unserer sehr guten Erfahrungen mit dem Zwinger „Lehnstedter Kiefernhain“  haben wir uns auch bei unserem Wunsch nach einem Zweithund erneut an Silke gewandt und durften schließlich unser lernbegieriges Energiebündel „Lüttje Lutz“ im Oktober 2019 mit EU-Pass, umfangreichen Informationen und Tipps rund um die Ernährung, Pflege und medizinische Versorgung plus Fotodokumentation der ersten 10 Wochen, abholen. Ein Service, der nicht selbstverständlich ist, wie ich leider im vergangenen Jahr bei Recherchen nach einem Hund für meine Schwiegermutter oft feststellen musste.

Trotzdem seien potentiell Interessierte an dieser Stelle vor dem Kauf eines Teckels aus diesem Zwinger  gewarnt – es besteht Suchtpotential. Wir denken bereits ernsthaft über eine Expansion des Rudels nach…

31. Juli 2020, Natascha aus Lingen/Ems